
Hier ist das Büro eines Verwaltungsagenten (Haengjeongsa) Hwang Yunsang, Verwaltungsagent in Incheon und Songdo. Morgen beginnt der Oktober. Wir betrachten zwei Neuerungen im Bürgerservice, die Ende Oktober in Kraft treten, eine neue Gesetzesvorankündigung sowie Kritikpunkte zur Beschäftigungsempfehlung für Ausländer.
Die 3 wichtigsten Punkte des Tages > 1. Ab dem 29. Oktober entfällt in Melderegisterauszügen (vollständig und auszugsweise) der Vermerk „Kind des Ehegatten“; stattdessen wird „Haushaltsmitglied“ eingetragen. Bei Ausländern werden der koreanische Name und der Name in lateinischer Schrift gemeinsam eingetragen. > 2. Ab demselben Tag wird die Einkommensgrenze für den Haushalt bei den Antragsvoraussetzungen für den Unterhaltsvorschuss gestrichen. Alleinerziehende Familien, die keinen Unterhalt erhalten, können unabhängig vom Einkommen einen Antrag stellen. > 3. Ein Änderungsentwurf der Durchführungsbestimmungen zum Fahrradgesetz, der die Nutzung von Fixie-Fahrrädern ohne Bremse auf Orte wie Radrennbahnen beschränkt, wurde vorangekündigt (Stellungnahmen bis 9. November).
## 1. Vermerk „Kind des Ehegatten“ im Melderegisterauszug entfällt, gültig ab 29. Oktober
- Was ändert sich: Mit der Änderung der Durchführungsverordnung zum Melderegistergesetz werden Familienangehörige im Sinne des Zivilgesetzbuchs (Kinder, Eltern usw.) mit Ausnahme des Ehegatten des Haushaltsvorstands als „Haushaltsmitglied“ und alle übrigen Personen als „Mitbewohner“ eingetragen. Auch die bisherige Praxis, Kinder aus Patchworkfamilien gesondert als „Kind des Ehegatten“ zu vermerken und nach den „Kindern“ aufzuführen, entfällt; Verwandte in gerader Linie des Ehegatten des Haushaltsvorstands werden im selben Rang eingetragen wie die Verwandten in gerader Linie des Haushaltsvorstands.
- Ausländer betreffend: Im Melderegister werden der koreanische Name und der Name in lateinischer Schrift von Ausländern gemeinsam eingetragen, und Anträge auf Berichtigung oder Änderung können künftig nicht nur von der betroffenen Person selbst, sondern auch vom Haushaltsvorstand oder von Haushaltsmitgliedern gestellt werden.
- Für wen: Haushalte, für die es belastend war, dass Familienverhältnisse wie bei Patchworkfamilien im Auszug sichtbar wurden, sowie Familien mit ausländischen Haushaltsmitgliedern
- Ab wann: 29. Oktober 2026
- Hinweis des Verwaltungsagenten: Banken, Versicherungen oder Schulen verlangen mitunter einen detaillierten Nachweis der Familienverhältnisse. Prüfen Sie zunächst, ob der nach Inkrafttreten ausgestellte Auszug den Anforderungen der empfangenden Stelle entspricht, und legen Sie bei Bedarf zusätzlich eine Bescheinigung über die Familienverhältnisse bei. Bei ausländischen Ehegatten empfehlen wir, direkt nach Inkrafttreten einmal zu prüfen, ob der Name in derselben lateinischen Schreibweise wie im Reisepass eingetragen ist.
- Quellen: [Herald Economy · Auch „Kinder aus Wiederheirat“ werden im Melderegisterauszug als „Haushaltsmitglied“ geführt](https://www.heraldk.com/article/2026042018404851905) · [Asia Economy · Was sich ab Oktober ändert](https://view.asiae.co.kr/article/2026092808410640391) (Primärquelle: Änderung der Durchführungsverordnung zum Melderegistergesetz, Ministerium für Inneres und Sicherheit)
## 2. Einkommensgrenze beim Unterhaltsvorschuss entfällt, Antragsrecht für Alleinerziehende erweitert
- Was ändert sich: Aufgrund der Änderung des Gesetzes über die Sicherung und Unterstützung der Unterhaltszahlung wird bei den Antragsvoraussetzungen für den Unterhaltsvorschuss das Kriterium des anerkannten Einkommens des Haushalts des Unterhaltsgläubigers gestrichen. Derzeit können nur Haushalte mit höchstens 150 % des Standard-Medianeinkommens einen Antrag stellen.
- Was sich außerdem ändert: Der vom Ministerium für Gleichstellung und Familie vorangekündigte Änderungsentwurf der Durchführungsverordnung sieht eine Erweiterung des Ausschusses für die Unterhaltsdurchsetzung, den Umfang der Ermittlungen zur Prüfung der Vorschussgründe sowie eine Rechtsgrundlage für Datenanfragen an zuständige Behörden bei der Zwangsbeitreibung zu Unrecht gezahlter Vorschüsse vor.
- Für wen: Alleinerziehende Familien, die nach Scheidung oder Trennung vom anderen Elternteil keinen Unterhalt erhalten
- Ab wann: 29. Oktober 2026 (Inkrafttreten des Gesetzes). Laut Berichten soll der Vorschuss etwa 200.000 Won pro Monat betragen (⚠️ Abgleich mit dem Originaltext erforderlich).
- Hinweis des Verwaltungsagenten: Auch Familien, die bisher wegen ihres Einkommens nicht berechtigt waren, können ab dem 29. Oktober einen Antrag stellen. Wenn Sie den Vollstreckungstitel wie ein Unterhaltsurteil oder ein Schlichtungsprotokoll sowie Kontoauszüge, die die ausbleibenden Zahlungen belegen, vorab zusammenstellen, geht die Antragstellung schneller. Unrechtmäßiger Bezug führt zu Rückforderung und Zwangsbeitreibung; melden Sie daher Änderungen bei Einkommen oder Haushalt bitte jeweils umgehend.
- Quellen: [Nationales Zentrum für partizipative Gesetzgebung · Vorankündigung des Teiländerungsentwurfs der Durchführungsverordnung zum Gesetz über die Sicherung und Unterstützung der Unterhaltszahlung](https://opinion.lawmaking.go.kr/gcom/ogLmPp/87276) · [Asia Economy · Was sich ab Oktober ändert](https://view.asiae.co.kr/article/2026092808410640391)
## 3. Einschränkung der Fahrorte für Fixie-Fahrräder, Vorankündigung der Durchführungsbestimmungen zum Fahrradgesetz
- Was ändert sich: Das Ministerium für Inneres und Sicherheit hat am 29. September den Teiländerungsentwurf der Durchführungsbestimmungen zum Gesetz zur Förderung der Fahrradnutzung vorangekündigt. Damit werden die Punkte geregelt, die das im Juli dieses Jahres geänderte Gesetz – das Fixie-Fahrräder ohne Bremse unter Aufsicht gestellt hat – der Ministerialverordnung überlassen hat.
- Wesentliche Inhalte: Fahrräder ohne Bremse dürfen nur an festgelegten Orten gefahren werden, etwa auf Radrennbahnen oder in Sportanlagen, deren Betreiber Sicherheitsmaßnahmen festgelegt und die Nutzung erlaubt hat. Sicherheitsanforderungen, die bisher nur für E-Bikes galten, werden auf Fahrräder insgesamt ausgeweitet, und auch Fahrräder, die die Größenvorgaben überschreiten, können von Radwegen ausgeschlossen werden. Zudem werden die Kommunalcodes in den Fahrradregistriernummern an die Neuordnung der Verwaltungsstruktur angepasst.
- Für wen: Nutzer von Fixie-Fahrrädern und Eltern von Kindern, Fahrradhändler, Betreiber von Sportanlagen
- Ab wann: noch offen (Stadium der Vorankündigung, Stellungnahmen bis 9. November 2026)
- Hinweis des Verwaltungsagenten: Wer in einer Sportanlage die Nutzung von Fixie-Fahrrädern erlauben will, muss als Betreiber Sicherheitsmaßnahmen festlegen. Betreiber von Bahnen oder Übungsplätzen sollten die Punkte dieser Sicherheitsmaßnahmen vor dem Inkrafttreten prüfen; Stellungnahmen können innerhalb der Frist beim Nationalen Zentrum für partizipative Gesetzgebung eingereicht werden.
- Quelle: [Nationales Zentrum für partizipative Gesetzgebung · Vorankündigung des Teiländerungsentwurfs der Durchführungsbestimmungen zum Gesetz zur Förderung der Fahrradnutzung](https://opinion.lawmaking.go.kr/gcom/ogLmPp/88886)
## 4. E-7-1-Beschäftigungsempfehlung des KMU-Ministeriums: Kritik an fehlenden Sanktionen bei gefälschten Unterlagen
- Was ist bekannt geworden: Das Ministerium für KMU und Start-ups stellt, wenn ein ausländischer Studierender einen Arbeitsvertrag mit einem kleinen oder mittleren Unternehmen abschließt, für bestimmte Berufe eine Beschäftigungsempfehlung für das Visum E-7-1 (Fachkräfte) aus. Das Unternehmen reicht die Unterlagen bei der Korea SMEs and Startups Agency ein, und nach einer Prüfung spricht das Ministerium die Empfehlung aus. Kritisiert wurde jedoch, dass es selbst bei aufgedeckten gefälschten Unterlagen außer einer schriftlichen Verpflichtungserklärung keine Sanktionsregelung gibt und im Problemfall lediglich das Justizministerium um Widerruf der Empfehlung ersucht wird.
- Vergleich mit anderen Ministerien: Berichten zufolge wird bei Empfehlungen des Ministeriums für Handel, Industrie und Energie (KOTRA) im Fall vorsätzlicher Fälschung der Antrag auf Empfehlung für bis zu 2 Jahre gesperrt, und das Ministerium für Gesundheit und Soziales spricht sowohl für das Unternehmen, das Unterlagen manipuliert hat, als auch für die betroffene Person 5 Jahre lang keine Empfehlung aus. Der Abgeordnete Kim Won-i forderte die Schaffung von Sanktionsregelungen und eine Zusammenarbeit mit dem Justizministerium.
- Für wen: KMU, die die Einstellung ausländischer Studierender planen, sowie ausländische Studierende, die nach dem Abschluss zum Status E-7-1 wechseln möchten
- Ab wann: keine Regeländerung (Kritik im Parlament, Einführung von Sanktionen noch offen)
- Hinweis des Verwaltungsagenten: Auch wenn es derzeit keine Sanktionsregelung gibt, kann eine mit gefälschten Unterlagen erlangte Empfehlung widerrufen werden und bei der Prüfung des Aufenthaltsstatus zu Nachteilen führen. Gleichen Sie beim Antrag auf Beschäftigungsempfehlung vor der Einreichung ab, ob Tätigkeit und Lohn im Arbeitsvertrag der tatsächlichen Arbeit entsprechen und ob Abschluss- und Berufsnachweise mit den Originalen übereinstimmen.
- Quelle: [Wide Economy · Sanktionslücke bei illegalen Vermittlern in der Visumempfehlung des KMU-Ministeriums](https://www.widedaily.com/news/articleView.html?idxno=301555) (Primärquelle: Ausschreibung zur Beschäftigungsempfehlung für ausländische Fachkräfte, Ministerium für KMU und Start-ups)
## Fristen dieser Woche
- 13. Oktober: Ende der Verwaltungsvorankündigung zum Änderungsentwurf der Bekanntmachung der Fair Trade Commission über den Sanktionserlass bei Selbstanzeige von Kartellabsprachen
- 19. Oktober: Ende der Stellungnahmefrist zum Änderungsentwurf der Durchführungsverordnung zum Gesetz über psychische Gesundheit (gemeinsame Aufgaben der psychologischen Beratung)
- 29. Oktober: Inkrafttreten der geänderten Vermerke im Melderegisterauszug und des Wegfalls der Einkommensgrenze beim Unterhaltsvorschuss
- 2. November: Ende der Stellungnahmefrist zu den Änderungsentwürfen der Durchführungsverordnung und -bestimmungen zum Arbeitsschutzgesetz sowie der Durchführungsverordnung zum Medizingesetz (Fernbehandlung)
- 9. November: Ende der Stellungnahmefrist zu den Änderungsentwürfen der Durchführungsbestimmungen zum Fahrradgesetz und der Durchführungsverordnung zum Gesetz über nationale technische Qualifikationen
*Dieses Briefing ist eine Information, die das Büro des Verwaltungsagenten Hwang Yunsang auf Grundlage öffentlich zugänglicher Quellen zusammengestellt hat. Ob es auf den Einzelfall anwendbar ist, muss bei der zuständigen Behörde geklärt werden.*
